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Intel NUC: Mini-Rechner künftig mit Haswell-CPUs

Intel NUC: Mini-PC-Barebones ab 250 Euro.
Intel NUC: Mini-PC-Barebones ab 250 Euro.

Intel bietet seine NUC-Mini-Rechner künftig auch mit Haswell-Prozessoren an. Diese zweite Generation an Kleinst-PCs sollen ausreichend Performance für Büro und Wohnzimmer haben und dafür preiswert angeboten werden.

Klein und stromsparend

Intels NUC-Serie ist optisch äußerst reduziert. Das Gehäuse ist in schwarz und silber gehalten und misst lediglich 117 x 112 x 35 Millimeter. Im Inneren steckt modernste Hardware, die zudem noch äußerst stromsparend ist. Intel bietet zwei Ausführungen der neuen Haswell-NUCs an – deren Bezeichnungen lauten D54250WYK und D34010WYK.

Dabei ist der D54250WYK das Top-Modell: Er basiert auf dem Intel Core i5-4250U mit zwei Prozessor-Kernen und Hyper-Threading. Der Standard-Takt liegt bei 1,3 GHz – ein integrierter Boost-Modus kann die Frequenz kurzzeitig auf 2,6 GHz erhöhen. Dazu kommt die Intel-Grafikeinheit HD 5000, die 40 Rechenkerne und einen GPU-Takt von 1 GHz vorweisen kann. Der Namenszusatz „U“ deutet indes einen sehr stromsparenden ULV-Prozessor an. Der als PCH fungierenden QM87-Chipsatz und die CPU teilen sich sowohl die Trägerplatine als auch eine TDP von 15 Watt.

Das Modell D34010WYK ist deutlich schwächer ausgestattet. Hier kommt der Core i3-4010U zum Einsatz, der ebenfalls zwei Kerne besitzt, auf Hyper-Threading und auf einen Turbo-Modus allerdings verzichten musst. Deshalb ist die Taktfrequenz von 1,7 GHz fix. Die Grafikeinheit HD Graphics 4400 verfügt zudem über lediglich 20 Rechenkerne.

Intel NUC: Ab sofort auch mit Haswell-CPUs.
Intel NUC: Ab sofort auch mit Haswell-CPUs.

Moderne Ausstattung, nur Barebone
In beiden Fällen ist die Ausstattung angemessen. Die Mini-Rechner bieten vier USB-3.0-Anschlüsse; der Thunderbolt-Port der ersten NUC-Generation ist dagegen weggefallen. Weiterhin gibt es einen Mini-HDMI- und einen DisplayPort-Ausgang für die Anbindung an ein TV-Gerät oder einen TFT-Bildschirm. Ein Ethernet-Adapter und ein 7.1-Audiochip sind ebenfalls integriert.

Intel bietet die NUC-Kits lediglich als Barebone-System an. Das bedeutet, dass Sie einige Komponenten selbst einbauen müssen. Entscheidende Bausteine sind etwa der Arbeitsspeicher – bis zu 16 GByte DDR3-RAM können Sie in die beiden verfügbaren Bänke stecken. Eine mSATA-SSD ist ebenfalls empfehlenswert, da eine koventionelle Festplatte oder 2,5-Zoll-SSD keinen Platz im Mini-Gehäuse findet. WLAN und Bluetooth müssen ebenfalls extern (oder über eine interne Mini-Steckkarte) nachgerüstet werden.

Das Modell D54250WYK bekommen Sie derzeit ab rund 320 Euro; der D34010WYK ist bereits ab rund 250 Euro erhältlich. Die Preise für Erweiterungskomponenten sind hierbei nicht mit eingerechnet.