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MSI Mini-Grafikkarte: Arbeitet eine GTX 760 auf der Platine?

MSI Mini-Geforce: Kurze Grafikkarte für Mini-ITX-PCs

MSI Mini-Grafikkarte: Arbeitet eine GTX 760 auf der Platine?
MSI Mini-Grafikkarte: Arbeitet eine GTX 760 auf der Platine?

MSI plant offenbar den Release einer Mini-Version der Geforce GTX 760, die auch in ITX-Systemen eingesetzt werden kann. Konkrete Informationen gibt es bislang nicht – mit Ausnahme von Bildmaterial.

Ideal für einen HTPC für Gamer

MSI hat auf seiner Facebook-Seite ein Bild einer sehr kurzen Grafikkarte veröffentlicht, dazu allerdings keine weitergehenden Informationen geliefert. Die Optik erinnert dabei frappierend an die Asus Geforce GTX 670 DirectCU II Mini, die im Frühling diesen Jahres auf den Markt gekommen ist. MSI nennt in dem Zusammenhang auch keinen Grafikchip. Wir vermuten allerdings, dass es sich um eine Geforce GTX 760 handeln könnte. Im Praxis-Test der GTX 760 loben wir das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die gute Kühlbarkeit des Grafik-Chipsatzes. Deshalb würde sich diese GPU auch für ein Mini-ITX-System eignen. Einen Release-Termin und einen Preis nennt MSI aktuell ebenfalls nicht.

Mini-Rechner liegen voll im Trend – große Gehäuse werden zudem immer mehr verdrängt. Die Gründe sind vielfältig: So braucht ein Mini-ITX-PC deutlich weniger Platz unter oder auf dem Schreibtisch, sieht meistens viel hübscher aus und bietet dennoch ausreichend Performance für Office, Internet und Co. Durch die Mini-Grafikkarten werden die kleinen PCs aber mittlerweile auch für Spieler interessant.

Qualcomm: Neuer Snapdragon-SoC angekündigt.

Snapdragon 805: Rasante Handy-CPU für 4k-Videos

Qualcomm: Neuer Snapdragon-SoC angekündigt.
Qualcomm: Neuer Snapdragon-SoC angekündigt.

Qualcomm hat mit dem Snapdragon 805 ein neues Mitglied der SoC-Familie (system on a chip) angekündigt, das dank höherer Taktfrequenz und stärkerer Grafikeinheit sogar 4k-Videos (Ultra HD) abspielen und aufnehmen kann.

Als CPU arbeitet beim Snapdragon 805 eine Krait 450 mit vier Kernen bei maximal 2,5 GHz. Die Grafik berechnet ein Adreno 420, der zumindest laut Qualcomms eigenen Angaben bis zu 40 Prozent schneller als das Vorgängermodell werkeln soll.

Für die versprochenen 4k-Videos sollte dann der H.265-Codec unterstützt, er soll ein besonders Akku-schonendes Abspielen der hochaufgelösten Filme ermöglichen. Den eingesparten Strom können die Käufer eines Smartphones mit Snapdragon 805 dann direkt an die WLAN-Antennen schicken: Dank Support für ac-WLAN könnten die Handys dann nämlich das Video für die Wiedergabe auch direkt an den Fernseher übermitteln. Für schnellen Funk außerhalb des eigenen WLANs unterstützt die neue Recheneinheit auf den Mobilfunkstandard LTE.

Bis erste Smartphones mit Qualcomms Snapdragon 805 erscheinen, dürfte es allerdings noch geraume Zeit dauern: Derzeit sichtet der Hersteller erste Samples der Chips, in der ersten Jahreshälfte 2014 sollen das entsprechende Geräte im Handel erhältlich sein.

GTX 760: Asus will zwei Nvidia-GPUs auf einer Karte verbauen.

Asus Mars 760: Asus bringt Grafikkarte mit 2 GPUs

GTX 760: Asus will zwei Nvidia-GPUs auf einer Karte verbauen.
GTX 760: Asus will zwei Nvidia-GPUs auf einer Karte verbauen.

er taiwanesische Hardware-Hersteller Asus bringt mit der Mars 760 eine neue Grafikkarte, auf der zwei Nvidia-Chips der GTX 760-Reihe (Gk 104) nebeneinander rechnen.

Die Doppelkarte würde mit 2.304 Shader- und 192 Textureinheiten den technischen Daten der GTX 780 von Nvidia entsprechen, die im Einzelhandel rund 500 Euro kostet. Eine einzelne GTX 760 kostet aktuell zirka 200 Euro.

Zwar bringt es die Asus Mars 760 auf insgesamt 4 GByte Video-RAM – und damit 1 GByte mehr als eine übliche GTX 780 – doch Nvidias SLI-Architektur, die wohl auch bei der Asus-Karte für die Zusammenarbeit der beiden Grafikchips sorgt, trennt strikt die Ressourcen beider GPUs. Jeder einzelne Grafikchip dürften demnach auch nur auf 2 GByte VRAM zugreifen.

Laut der Seite Videocardz soll die Mars 760 schon in der nächsten Woche erscheinen. Verkauft wird sie dann wahrscheinlich unter Asus‘ Gamerlaber „Republic of Gamers“, zum Preis gibt es noch keine Angaben.

Radeon R9 280X: Neue AMD-Grafikkarte im Test

Radeon R9 280X: AMDs neueste Grafikkarte im Praxis-Test.
Radeon R9 280X: AMDs neueste Grafikkarte im Praxis-Test.

Mit den Grafikkarten-Serien R7 und R9 stellt GPU-Hersteller AMD neue Modelle vor. Chip.de hat eine Radeon R9 280X des Board-Partners Sapphire getestet und verräht dir nun, was die 300-Dollar-Grafikkarte leistet.

Tech-Specs auf dem Niveau des Vorgängers

Betrachtet man die reinen technischen Spezifikationen, welche die neueste Version von GPU-Z ausgibt, kommt beim Test der R9 280X ein alter Bekannter zum Vorschein – der Tahiti-Chipsatz. Um genau zu sein, überarbeitet AMD die Tahiti-XT2-GPU der Radeon HD 7970 GHz Edition nur minimal und verpasst ihr den neuen Codenamen Tahiti XTL. Die von Chip online getestete Radeon R9 280X von Sapphire verfügt über 2.048 Shader-Einheiten und einen GPU-Takt von 1.050 MHz. Der 3 GByte große Framebuffer besteht aus GDDR5-VRAM, der mit 1.500 MHz Real-Takt betrieben wird. Das Speicher-Interface ist mit 384 Bit ebenfalls gleich geblieben. 32 ROPs und 128 TMUs runden die Spezifikationen ab. Die Karte verfügt zudem über ein zweites BIOS, das noch weiter übertaktet ist. Hier liegen die Werte bei 1.070 MHz (GPU) und 1.550 MHz (Speicher). Neben DirectX 11.2 (Windows 8.1) und OpenGL 4.3 unterstützen die neuen Grafikkarten auch die hauseigene API Mantle, die AMD als Konkurrenz zu DirectX ins Rennen schickt. Als Treiber hat uns AMD eine erste Beta-Version des Catalyst 13.11 zur Verfügung gestellt.

Radeon R9 280X: Alle technischen Spezifikationen im Überblick.
Radeon R9 280X: Alle technischen Spezifikationen im Überblick.

Leistung mit HD 7970 GHz vergleichbar

Was die Hardware bereits andeutet, bestätigt sich auch in Chip Online Benchmark-Tests. Insgesamt liegt die R9 280X etwa auf dem Niveau der Radeon HD 7970 in der GHz-Edition. Im 3DMark Vantage (DirectX 10) erreicht unser Test-Gerät 28.246 Punkte im Performance-Preset und 19.149 Punkte bei Extreme-Einstellungen. Der 3DMark 11 (DirectX 11) kommt auf 9.364 (Performance) und 3.395 (Extreme) Punkte. Der 3D-Shooter Far Cry 2 schneidet bei einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel und achtfachem Anti-Aliasing mit knapp 109,7 FpS (Frames pro Sekunde) ab. Bei gleichen Einstellungen kommt Crysis Warhead auf 55,3 FpS. Die Leistungsaufnahme liegt im Ruhemodus bei durchschnittlich 94 Watt und unter Last bei 392 Watt.
Vergleichen wir die neue Radeon nun beispielsweise mit der rund 270 Euro teuren Asus Radeon HD 7970 DirectCU II TOP, lässt sich durchaus ein Trend ableiten. Insgesamt sind die Ergebnisse sehr ähnlich – allerdings spielt die R9 280X ihre Stärken bei hohen Auflösungen und besserer Anti-Aliasing-Einstellung aus. Bei älteren Benchmarks ist sogar die ältere Radeon oftmals schneller. Die uns vorliegende Version der Radeon R9 280X verbraucht im Vergleich aber etwa 5 bis 10 Prozent weniger Strom.

In modernen Spielen und Benchmarks, die wir beim Test der älteren Asus-Grafikkarte noch nicht genutzt haben, schneidet die R9 280X durchwegs überzeugend ab. Bei oben genannten Einstellungen kommen das neue Tomb Raider auf 93,6 FpS (Frames pro Sekunde), Bioshock Infinite auf 69,9 FpS und Hitman Absolution auf immer noch spielbare 37,3 FpS. Angesichts des guten Preispunktes und der sehr hohen Grafik-Einstellungen ist die Karte also ziemlich flott. Weitere Benchmark-Ergebnisse entnehmen Sie der Tabelle am Ende des Artikels.

Fazit

Der Test der Radeon R9 280X hat uns insgesamt ziemlich ernüchtert. Schon die Tatsache dass es sich nur um ein besseres Rebranding handlet ist traurig. Die Messergebnissen sind ähnlich der Radeon HD 7970 GHz-Edition.

Für sich betrachtet ist die Radeon R9 280X aber eine absolut empfehlenswerte Grafikkarte, die für einen fairen Preis viel Performance liefert. Spieler, die bei der gängigen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel zocken, kommen mit der Leistung voll aus – höhere Auflösungen oder gar 4K werden die Grafikkarten aber überfordern. Zumindest dann, wenn die maximalen Grafik-Details moderner Spiele erhalten bleiben sollen. Hierfür wäre ein Crossfire-System aus zwei R9-Grafikkarten oder eine stärkere Grafikkarte wie etwa die Geforce GTX Titan notwendig.


Technische Daten und Messwerte AMD Radeon R9 280X
GPU AMD Tahiti XTL
Grafikspeicher 3.072 MByte GDDR5
Speicheranbindung 384 Bit
Streamprozessoren 2.048 Shader-ALUs
GPU-Takt 1.050 MHz
Speichertakt 1.500 MHz
Grafik-APIs DirectX 11.2, OpenGL 4.3, Mantle
Messwerte Grafikkarte
3DMark 06 22.816 Punkte
3DMark Vantage (P) 28.246 Punkte
3DMark Vantage (X) 19.149 Punkte
3DMark 11 (P) 9.364 Punkte
3DMark 11 (X) 3.395 Punkte
3DMark (Ice Storm) 125.887 Punkte
3DMark (Cloud Gate) 19.013 Punkte
3DMark (Fire Strike) 7.277 Punkte
Unigine Heaven 2.5 (DX10) 82,5 FpS
Unigine Heaven 2.5 (DX11) 64,1 FpS
Unigine Valley 1.0 (Basic) 81,8 FpS
Unigine Valley 1.0 (Extreme) 56,3 FpS
Far Cry 2 (1920×1200, 0xAA) 157,0 FpS
Far Cry 2 (1920×1200, 8xAA) 109,7 FpS
Crysis Warhead (1920×1200, 0xAA) 67,3 FpS
Crysis Warhead (1920×1200, 8xAA) 55,4 FpS
DiRT Showdown (1920×1200, 8xAA) 62,7 FpS
Tomb Raider (1920×1200, Ultra) 93,6 FpS
Hitman Abs. (1920×1200, Ultra) 37,3 FpS
Sleeping Dogs (1920×1200, Ultra) 48,2 FpS
BioShock Infinite (1920×1200, Ultra) 69,9 FpS
Stromverbrauch (Idle) 94 Watt
Stromverbrauch (Long Idle) 65 Watt
Stromverbrauch (Volllast) 392 Watt

 Quelle Test: Chip Online

Radeon R9 290X: Erste Infos zu Top-Grafikkarten

AMD R9 290X: Erste Details zu den technischen Daten.
AMD R9 290X: Erste Details zu den technischen Daten.

Die technischen Daten der kommenden AMD-Grafikkarten der Reihe R9 290 und R9 290X sind schon vor der offiziellen Ankündigung des Herstellers ins Internet gelangt.

Das High-End-Modell R9 290X soll mit 2.816 Stream-Prozessoren, 800 MHz GPU-Takt (1 GHz mit Boost) und 4 GByte Video-RAM (5GHz, 512-Bit-Anbindung) eine Rechenleistung von 5,6 TFLOPS erreichen. Zum Vergleich: Nvidias aktuelle Top-Karte, die GTX Titan, kommt auf rund 4,5 TFLOPS. Noch im Oktober soll AMDs R9 290X angeblich auf den Markt kommen, kostet wird sie wohl zwischen 450 und knapp über 500 Euro.

Preiswerter wird das abgespeckte Modell R9 290 – die Karte dürften Händler auch preislich zwischen den Top-Modell und der nächstkleineren Karte, der R9 280X für zirka 250 Euro ansiedeln. Für das Geld gibt’s von AMD dann 2.560 Stream-Prozessoren, einen GPU-Takt von 900 MHz, der aber auch im Boost-Modus nur auf 947 MHz gejagt wird. Beim VRAM werden Käufer keine Abstriche im Vergleich mit dem Top-Modell hinnehmen müssen. Insgesamt soll auch die R9 290 mit 4,9 TFLOPS Nvidias Luxus-Konkurrenz übertrumpfen.