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WhatsApp Warnung: Virenscanner schlagen Alarm

WhatsApp Warnung: Vodafone und McAfee melden Malware.
WhatsApp Warnung: Vodafone und McAfee melden Malware.

Malware-Alarm bei WhatsApp: Die aktuell bei Google Play verfügbare Version 2.11.109 des Messengers wird von einigen Virenscannern als Schädling eingestuft. So warnt unter anderem das auf Vodafone-gebrandeten Smartphones vorinstallierte „Vodafone Protect“ und die McAfee Mobile Security vor der App. Vermeintlich handelt es sich um einen Virus namens „Artemis!s6598293cc80f“ – obwohl sich dahinter das harmlose WhatsApp verbirgt. Warum es bei diesen und einigen anderen Virenscannern zu den Fehlalarmen kommt, ist unklar.

WhatsApp trotz Fehlalarm installieren

Um WhatsApp trotz der Blockade durch den Virenscanner zu installieren oder aktualisieren, sollten Sie den Messenger bei Bedarf direkt von der WhatsApp-Webseite herunterladen. In Kürze dürfte WhatsApp oder die Hersteller der Virenscanner reagieren und den Fehlalarm zu beseitigen. Praktisch ist die betroffene WhatsApp-Version nämlich allemal: Erstmals ist es damit möglich, die bei WhatsApp registrierte Handynummer zu ändern.

Neue YouTube-App: Hintergrund-Audio kommt

 YouTube 5.2.27: Geleakte Version mit Background Audio. (Quelle)
YouTube 5.2.27: Geleakte Version mit Background Audio. (Quelle)

Das kommende YouTube-Update für Android hat eine neue Funktion integriert, die Google aber noch versteckt: Mit der Option Background Audio spielt YouTube Musik im Hintergrund ab. Bei uns finden Sie die YouTube-APK als Download.

Im Play Store ist die neueste YouTube-App für Android noch nicht erhältlich, allerdings ist jetzt eine geleakte Version aufgetaucht. Das YouTube-Update auf Version 5.2.27 zeigt auf den ersten Blick zwar keine nennenswerten Änderungen, unter der Haube versteckt sich aber ein Feature, auf das viele YouTube-Nutzer schon lange warten: In der App wird unter „Einstellungen | Allgemein“ der Menüpunkt „Background Audio“ eingeführt, mit dem man zum Beispiel Musik und Podcasts im Hintergrund oder bei abgeschaltetem Display laufen lassen kann. Bisher beendet sich YouTube einfach, wenn man die App verlässt. Konkret heißt es in der Einstellung:

Continue playing audio when the app is running in the background or the screen is switched off

Unsere Kollegen von Android Police konnten die versteckte Background-Funktion kurzfristig in der UI aktivieren, um ein Screenshot zu knipsen – funktioniert hat die Hintergrund-Wiedergabe aber wohl nicht. Einige Entwickler versuchen jetzt, Background Audio per Xposed-Modul freizuschalten.

Außerdem gibt es im Code der neuen YouTube-App Hinweise auf den Download-Modus. Eine entsprechende Einstellung in der UI hat Google aber noch nicht integriert. Es bleibt also abzuwarten, ob Google mit dem offiziellen Update auch das Herunterladen von Videos erlaubt.

Hinweis: Die YouTube-App liegt noch nicht im Play Store. Die APK finden Sie bei uns als Download.

Download: com.google.android.youtube-5.2.27.zip

Google: Gratis Chrome-OS-Modus für Windows 8

Chrome OS: Kostenlose Simulation unter Windows 8.
Chrome OS: Kostenlose Simulation unter Windows 8.

Google stellt ab sofort einen erweiterten Chrome-Browser bereit, der innerhalb von Windows 8 die Funktionalität und die Benutzeroberfläche des Betriebssystems Chrome OS nachbildet. Genau wie bei Chrome OS können Sie mehrere Browser-Fenster öffnen und sie links oder rechts am Bildschirm platzieren. Am linken unteren Rand gibt es auch einen App-Launcher, über den Sie per Standard Zugriff auf die Google-Apps Mail, Drive, Docs und YouTube haben. Rechts daneben befindet sich eine Taskleiste, an die Sie häufig benutzte Apps anheften können. Zusätzlich zu den Google-Diensten können Sie den Launcher mit weiteren Apps für Chrome ausrüsten – und so das App-Angebot für Windows 8 kostenlos um hunderte neue Tools erweitern.

 

Eigener Desktop: Chrome OS wird über die Kachel gestartet.
Eigener Desktop: Chrome OS wird über die Kachel gestartet.

Chrome OS auf dem Startbildschirm

Der Chrome-Browser, der Chrome OS simuliert, verhält sich wie eine Windows 8-Anwendung und wird dementsprechend über die App-Kachel von Chrome auf dem Startbildschirm gestartet. Die App nutzt zur Simulation von Chrome OS eine Funktion, die Microsoft speziell für Web-Browser eingerichtet hat. Diese Funktion erlaubt es einem Browser, einen eigenen Desktop auf dem Startbildschirm zu simulieren.

Einrichtung: Die Dev-Version von Chrome muss als Standard festgelegt sein.
Einrichtung: Die Dev-Version von Chrome muss als Standard festgelegt sein.

Chrome-OS-Modus einrichten

Um den neuen Chrome-OS-Modus in Windows 8 zu nutzen, müssen Sie lediglich die Dev-Version von Google Chrome installieren und als Standardbrowser festlegen. Dies erledigen Sie entweder beim ersten Start oder nachträglich über das Windows-Menü „Standardprogramme festlegen“. Dort wählen Sie Chrome in der linken Leiste aus und klicken dann unten auf „Als Standardprogramm festlegen“. Anschließend muss Chrome nur noch über die Kachel auf dem Startbildschirm aufgerufen werden. Die Dev-Version ist allerdings in erster Linie für Entwickler gedacht – dementsprechend ist diese Version noch nicht voll ausgereift und kann gelegentlich abstürzen.

Google: Malware keine große Gefahr für Android

Verify Apps: Googles Virenscanner schützt mit sieben Layern.
Verify Apps: Googles Virenscanner schützt mit sieben Layern.

Zehntausende Viren, Angriffsziel Nummer 1, gigantisches Wachstum – so machen vor allem Security-Firmen wie Kaspersky, McAfee & Co. deutlich, dass ein Virenscanner auf keinem Android-Smartphone fehlen darf. Drei Google-Sicherheitsexperten halten auf der Virus Bulletin Sicherheitskonferenz in Berlin jetzt dagegen: Malware unter Android sei keine ernstzunehmende Gefahr, nur 0,001 Prozent der Apps würden sich negativ auf die Benutzung auswirken.

Umgerechnet führt demnach nur jede 100.000. App-Installation zu schädlicher Software auf dem Smartphone. Laut den Google-Experten ist das ein relativ geringer Wert, vor allem in Anbetracht der Offenheit des Betriebssystems. Die Google-Zahlen basieren auf dem mit Android 4.2 eingeführten Dienst „Verify Apps“. Mittlerweile nimmt diese App nicht nur Installationen auf dem Android-Gerät unter die Lupe, sondern alle Apps im Play Store.

Unsere Meinung:
Die Anzahl von schädlichen Apps im Play Store ist tatsächlich relativ gering – und somit auch die Gefahr, sich hier einen Virus einzufangen. Riskanter wird es, wenn Sie häufig unbekannte Anwendungen aus Drittanbieter-Stores oder Tauschbörsen herunterladen. Ein Virenscanner für Android ist also nicht unbedingt nötig, schadet aber auch nicht: Zuverlässige Sicherheits-Apps wie Avast, Lookout oder AVG sind kostenlos und verlangsamen das System nachweislich nur sehr gering.