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How To: Raspberry Pi 2 als Mediacenter betreiben mit OSMC

Das Wohnzimmer ist der natürliche Lebensraum des Raspberry Pi 2 Model B. Dank Quad-Core-Prozessors und einem Gigabyte Arbeitsspeicher ist der neue Raspberry deutlich leistungsfähiger und macht so richtig viel Spass als Mediacenter.

Was du benötigst:

  • Raspberry Pi2
  • >4GB microSD Karte (class 10 empfehlenswert!)
  • 5W Netzteil (braucht maximal 4.5 Watt)
  • Kabel: MicroUSB, HDMI, LAN
  • Tastatur, ev. Maus oder CEC kompatiblen TV
  • Empfohlen: Gehäuse

Ich habe mich für folgendes Zubehör entschieden:

  • Raspberry Pi Enclosure Typ B+ / 2 (Transparent)
  • Kingston microSDHC mit Adapter (16GB, Class 10)
  • xqisit universal USB-Charger & Roline Micro USB-Kabel

Raspberry Pi 2 Model B:

Die Raspberry Pi Foundation, welcher hinter dem Produkt steht, hat ein neues Modell vorgestellt. Das Raspberry Pi 2 Model B. Das neue sogennante “Raspi” ist mit einem Broadcom BCM2836 Prozessor ausgerüstet. Das ist eine Quad-Core CPU welche mit 900 MHz taktet. Verbaut sind 1GB RAM und die restliche Hardware ist die bisher übliche: HDMI, 10/100 MBit LAN, CSI Kamera-Port und DSI Display-Ports. Die Grösse der Platine bleibt bestehen und bisherige Gehäuse sollen kompatibel sein. Der Preis liegt bei 35.- US-Dollar. Somit ist der Raspi ein sehr günstiger Mini-Computer.

Installation:

OSMC
OSMC
  1. OSMC von der OSMC Webseite (klick!) downloaden.
  2. Das File *.img.gz entpacken und auf die micoSD Karte laden.
    Windows: Win32 Disk Imager
    Linux: “dd” Befehl nutzen
    Mac: dd oder Festplattendienstprogramm

    OSMC mit "Write" auf die microSD Karte laden
    OSMC mit „Write“ auf die microSD Karte laden
  3. SD-Karte in Raspberry Pi 2 einsetzen und starten
  4. Nun den Installationsablauf folgen.
Raspberry Pi Enclosure Typ B+ / 2 (Transparent)
Raspberry Pi Enclosure Typ B+ / 2 (Transparent)
CPU Cooler

Gaming PC

Hier ist eine beispiel Konfiguration für einen Gaming-PC. Diesen PC habe ich für einen Kollegen zusammengestellt.

  • Windows 7 64bit
  • ASUS Z87 PRO (LGA 1150, Intel Z87, ATX)
  • Intel Core i7 4770K BOX (LGA 1150, 3.50GHz, Unllocked)
  • Alpenföhn Brocken CPU Cooler (120mm)
  • Kingston HyperX black (2x, 8GB, DDR3-1600, DIMM)
  • WD Black (1000GB, 3.5″, Desktop)
  • Samsung 840 Pro Basic (128GB, 2.5″)
  • LG BH16NS, BluRay/DVD Brenner, SATA, Retail
  • be quiet! Pure Power L8-600W (600W)
  • ASUS GTX-770 DirectCU II (GK104, 2GB)
  • Xigmatek Midgard II (Midi Tower)
Ein Teil der Lieferung
Ein Teil der Lieferung

Dieser PC ist fürs Gamen und für Videobearbeitung gedacht. Wobei der hauptsächlich fürs Gamen genutzt wird.

Jetzt fragst du dich sicher wieso Windows 7 und nicht Windows 8.1? Diese frage lässt sich ganz einfach klären, aus persöhnlichen vorlieben des Kollegens.

Da er den PC via WLAN mit dem World Wide Web verbindet war die Frage ob ein WLAN-Stick oder ein Board mit integriertem WLAN. Die Entscheidung ist auf das Board mit integriertem WLAN gefallen da dies kostengünstiger als ein Board + ein WLAN-Stick kommt.

Beim RAM ist die Entscheidung auf 16 GB gefallen. Diese wurden in 2 x 8 GB aufgeteilt. Somit besteht die Möglichkeit, in Zukunft ohne auswechseln des RAMs ein Upgrade auf 32 GB Ram durchzuführen. Der Kingston HyperX Ram taktet mit 1600MHz. Die Kühlkörper auf dem Ram sind schwarz, dies zum Gehäuse passt.

Für Windows hat der PC eine Samsung 840 Pro Basic SSD bekommen. Aus persöhnlicher Erfahrung haben wir uns da für 128 GB entschieden, da dies vollkommen reicht. Dafür die MLC, denn die hat eine längere Lebensdauer als die DLC. Für die restlichen Daten und Games wurde noch zusätzlich eine Western Digital Black, 1 TB verbaut.

 

Da das Netzteil, Gehäuse und CPU Cooler nicht gleichzeitig mit dem Rest der Hardware gekommen ist habe ich zuerst ein Testaufbau gemacht zum installieren des Betriebsystems.

Danach habe ich den PC aufgebaut und vollendet.

Qualcomm: Neuer Snapdragon-SoC angekündigt.

Snapdragon 805: Rasante Handy-CPU für 4k-Videos

Qualcomm: Neuer Snapdragon-SoC angekündigt.
Qualcomm: Neuer Snapdragon-SoC angekündigt.

Qualcomm hat mit dem Snapdragon 805 ein neues Mitglied der SoC-Familie (system on a chip) angekündigt, das dank höherer Taktfrequenz und stärkerer Grafikeinheit sogar 4k-Videos (Ultra HD) abspielen und aufnehmen kann.

Als CPU arbeitet beim Snapdragon 805 eine Krait 450 mit vier Kernen bei maximal 2,5 GHz. Die Grafik berechnet ein Adreno 420, der zumindest laut Qualcomms eigenen Angaben bis zu 40 Prozent schneller als das Vorgängermodell werkeln soll.

Für die versprochenen 4k-Videos sollte dann der H.265-Codec unterstützt, er soll ein besonders Akku-schonendes Abspielen der hochaufgelösten Filme ermöglichen. Den eingesparten Strom können die Käufer eines Smartphones mit Snapdragon 805 dann direkt an die WLAN-Antennen schicken: Dank Support für ac-WLAN könnten die Handys dann nämlich das Video für die Wiedergabe auch direkt an den Fernseher übermitteln. Für schnellen Funk außerhalb des eigenen WLANs unterstützt die neue Recheneinheit auf den Mobilfunkstandard LTE.

Bis erste Smartphones mit Qualcomms Snapdragon 805 erscheinen, dürfte es allerdings noch geraume Zeit dauern: Derzeit sichtet der Hersteller erste Samples der Chips, in der ersten Jahreshälfte 2014 sollen das entsprechende Geräte im Handel erhältlich sein.

Intel NUC: Mini-Rechner künftig mit Haswell-CPUs

Intel NUC: Mini-PC-Barebones ab 250 Euro.
Intel NUC: Mini-PC-Barebones ab 250 Euro.

Intel bietet seine NUC-Mini-Rechner künftig auch mit Haswell-Prozessoren an. Diese zweite Generation an Kleinst-PCs sollen ausreichend Performance für Büro und Wohnzimmer haben und dafür preiswert angeboten werden.

Klein und stromsparend

Intels NUC-Serie ist optisch äußerst reduziert. Das Gehäuse ist in schwarz und silber gehalten und misst lediglich 117 x 112 x 35 Millimeter. Im Inneren steckt modernste Hardware, die zudem noch äußerst stromsparend ist. Intel bietet zwei Ausführungen der neuen Haswell-NUCs an – deren Bezeichnungen lauten D54250WYK und D34010WYK.

Dabei ist der D54250WYK das Top-Modell: Er basiert auf dem Intel Core i5-4250U mit zwei Prozessor-Kernen und Hyper-Threading. Der Standard-Takt liegt bei 1,3 GHz – ein integrierter Boost-Modus kann die Frequenz kurzzeitig auf 2,6 GHz erhöhen. Dazu kommt die Intel-Grafikeinheit HD 5000, die 40 Rechenkerne und einen GPU-Takt von 1 GHz vorweisen kann. Der Namenszusatz „U“ deutet indes einen sehr stromsparenden ULV-Prozessor an. Der als PCH fungierenden QM87-Chipsatz und die CPU teilen sich sowohl die Trägerplatine als auch eine TDP von 15 Watt.

Das Modell D34010WYK ist deutlich schwächer ausgestattet. Hier kommt der Core i3-4010U zum Einsatz, der ebenfalls zwei Kerne besitzt, auf Hyper-Threading und auf einen Turbo-Modus allerdings verzichten musst. Deshalb ist die Taktfrequenz von 1,7 GHz fix. Die Grafikeinheit HD Graphics 4400 verfügt zudem über lediglich 20 Rechenkerne.

Intel NUC: Ab sofort auch mit Haswell-CPUs.
Intel NUC: Ab sofort auch mit Haswell-CPUs.

Moderne Ausstattung, nur Barebone
In beiden Fällen ist die Ausstattung angemessen. Die Mini-Rechner bieten vier USB-3.0-Anschlüsse; der Thunderbolt-Port der ersten NUC-Generation ist dagegen weggefallen. Weiterhin gibt es einen Mini-HDMI- und einen DisplayPort-Ausgang für die Anbindung an ein TV-Gerät oder einen TFT-Bildschirm. Ein Ethernet-Adapter und ein 7.1-Audiochip sind ebenfalls integriert.

Intel bietet die NUC-Kits lediglich als Barebone-System an. Das bedeutet, dass Sie einige Komponenten selbst einbauen müssen. Entscheidende Bausteine sind etwa der Arbeitsspeicher – bis zu 16 GByte DDR3-RAM können Sie in die beiden verfügbaren Bänke stecken. Eine mSATA-SSD ist ebenfalls empfehlenswert, da eine koventionelle Festplatte oder 2,5-Zoll-SSD keinen Platz im Mini-Gehäuse findet. WLAN und Bluetooth müssen ebenfalls extern (oder über eine interne Mini-Steckkarte) nachgerüstet werden.

Das Modell D54250WYK bekommen Sie derzeit ab rund 320 Euro; der D34010WYK ist bereits ab rund 250 Euro erhältlich. Die Preise für Erweiterungskomponenten sind hierbei nicht mit eingerechnet.

Exyons 5 Octa 5420: Neue Version mit neuer GPU.

Samsung: Neuer Exynos 5 Octa mit 6-Kern-GPU

Samsungs Top-Prozessor, der Exynos 5 Octa, bekommt ein Upgrade. In der neusten Version als 5420 bezeichnet, kommt der SoC mit der brandneuen Grafikeinheit Mali-T628 MP6 von ARM.

Exyons 5 Octa 5420: Neue Version mit neuer GPU.
Exyons 5 Octa 5420: Neue Version mit neuer GPU.

Anfang des Jahres hat Samsung mit dem Exynos 5 Octa für Aufsehen gesorgt. Die 5410 genannte CPU kam mit acht Kernen, wobei sich diese auf zwei Quadcore-CPUs aufteilen. Auf Basis der ARM-big.LITTLE-Technologie arbeiten beide Prozessoren im Chip miteinander. Einer der beiden ist jedoch deutlich schwächer als der andere, er besteht nur aus veralteten Cortex-A7-Kernen. Das System konnte sich bislang aber nicht durchsetzen und kam lediglich in der für Südkorea vorgesehenen Version des Galaxy S4 zum Einsatz. In Deutschland gibt es kein Gerät mit dem Exynos 5.

Neue Version mit schneller Datenübertragung…

Jetzt hat Samsung offiziell den Nachfolger des ersten Exynos 5 Octa vorgestellt und kennzeichnet ihn mit der Ziffer 5420. Auf den ersten Blick hat sich nicht viel getan, die Südkoreaner setzen weiterhin auf die big.LITTLE-Architektur mit einem Quadcore aus A15-Kernen, der mit bis zu 1,8 GHz taktet und einem Vierkern-Prozessor aus A7-Kernen, der mit bis zu 1,3 GHz taktet. Das Speicher-Interface arbeitet im Dual-Channel-Verfahren mit LPDDR3. So sollen flotte Datenübertragungen bei einer maximalen Bandbreite von 14,9 GByte pro Sekunde möglich sein, die CPU erlaubt zudem Full-HD-Wiedergabe mit 60 Frames.

… und brandneuer Grafikeinheit

Die größte Neuerung ist jedoch, dass Samsung sich von der PowerVR-GPU des Vorgängers verabschiedet und wieder auf eine Grafikeinheit von ARM setzt. In diesem Fall handelt es sich um die mit sechs Kernen ausgestattete Mali-T628. Die unterstützt zahlreiche moderne 3D-Schnittstellen wie OpenGL ES 3.0, OpenCL 1.1, DirectX 9 und DirectX 11. Man kann den Grafikprozessor also getrost als hochmodern bezeichnen.

Samsung hat bislang lediglich angekündigt, dass die Massenproduktion des SoC im August starten soll und bereits erste Testsamples an Kunden ausgeliefert wurden. Wann erste Geräte mit dem neuen System in den Handel kommen, ist noch nicht bekannt.