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Steam Controller: Das Eingabegerät für die Steam Machines.

Steam Machines: Valve-PCs mit Nvidia, ohne AMD

Steam Controller: Das Eingabegerät für die Steam Machines.
Steam Controller: Das Eingabegerät für die Steam Machines.

Rund eine Woche nach der Ankündigung der Wohnzimmer-Rechner „Steam Machines“ hat Valve nun erste Details zu den Gaming-PCs veröffentlicht. Sie sollen trotz High-End-Hardware leise arbeiten und setzen dafür auf Komponenten von Intel und Nvidia – AMD bleibt sowohl bei Prozessoren als auch bei Grafikkarten außen vor.

Die von Valve selbst gefertigten Steam Machines sind lediglich Prototypen, an denen sich künftig andere Lizenznehmer orientieren sollen. Dementsprechend wird es ab Anfang 2014 verschiedene Hersteller geben, die Gaming-PCs mit Valves neuem Linux-Derivat Steam OS herstellen und sich dabei an den diversen Referenz-Designs der Spieleschmieder orientieren. Von massenkompatiblen Spiele-Kisten bis hin zu absoluten High-End-Boliden soll dann für jeden Geschmack und Geldbeutel der passende PC zur Wahl stehen.

Core i7, Nvidia Titan und 16 GByte RAM

Dementsprechend werden die 300 Prototypen auch nicht alle über identische Konfigurationen verfügen, sondern ebenfalls diverse Leistungsspektren abbilden. In Folge dessen wird es Rechner mit Intels Core i3, Core i5-4570 und Core i7 CPUs geben. In der stärksten Konfiguration bringt der Prozessor auch gleich einiges an Power mit: Der Intel Core i7-4770 ist eine der stärksten derzeit erhältlichen Desktop-CPUs und bietet vier Rechenkerne, die mit jeweils 3,4 GHz takten und per TurboBoost auf maximal 3,9 GHz getrieben werden können.

Auch in Sachen Grafikkarte wird es zahlreiche Variationen geben. Laut Valve befinden sich wahlweise eine GTX 660, eine GTX 760, eine GTX 780 oder gar eine GeForce GTX Titan in den Rechnern. Der Arbeitsspeicher wiederum wird bei allen Steam Machines mit 16 GByte RAM identisch ausfallen. Diese an sich recht üppige Zahl wird jedoch bei genauerer Betrachtung ein wenig relativiert: Es handelt sich dabei „nur“ um DDR3-1600 Arbeitsspeicher. Als Massenspeicher steht ein Hybridlaufwerk zur Verfügung, das aus einer 1 TByte großen Festplatte und einer 8 GByte großen SSD besteht.

Die Steam Machine Prototypen werden nach den Losverfahren an 300 Beta-Tester vergeben. Die nötigen Schritte, um sich für die Testphase anzumelden, hat Valve auf einer speziellen Seite zusammengefasst.