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Logo-Entwicklung: Von Phoenix zu Firefox.

9 Jahre Firefox: Der freie Browser feiert Geburtstag

Logo-Entwicklung: Von Phoenix zu Firefox.
Logo-Entwicklung: Von Phoenix zu Firefox.

Die Open-Source-Alternative zu Microsofts Internet Explorer und Google Chrome feiert Geburtstag: Vor neun Jahren erschien die erste fertige Firefox-Version.

Bis dahin lief der ursprünglich aus Netscape abstammende Browser noch unter dem Namen Phoenix, spätere dann als Firebird. Diese Namen mussten allerdings wegen Überschneidungen mit anderen Programmen geändert werden. Aus dem Vogel wurde ein Fuchs und einer der erfolgreichsten Browser weltweit: Der Firefox.

Firefox 1.0: Vor 9 Jahren erschienen.
Firefox 1.0: Vor 9 Jahren erschienen.

Mit Tabs und Add-ons zum Superhit

Die wichtigsten Neuerungen damals: Erstmals gab es einen Browser, der nativ mit einer Tab-Leiste ausgestattet war. Auch die Integration von RSS-Nachrichten und einer speziellen Suchleiste waren revolutionär. Längst haben alle anderen großen Browser-Hersteller nachgezogen und diese Funktionen auch in ihre Software integriert.

Seither hat sich viel getan – inzwischen nutzt jeder fünfte Surfer den freien Browser, das ergibt Platz 3 im weltweiten Browser-Ranking hinter IE und Chrome.

Hauptgrund des Erfolgs dürfte die breite Unterstützung von so genannten Add-ons sein, mit denen Nutzer den Browser um Funktionen nachrüsten und im Erscheinungsbild verändern können.

Zum neunten Geburtstag des Firefox am morgigen Samstag bieten wir Ihnen außerdem Nostalgie Pack zum Download an: Alle Versionen von 0.1 bis 3.5.5 für viel Spaß beim antiken Surfen.

Google: Gratis Chrome-OS-Modus für Windows 8

Chrome OS: Kostenlose Simulation unter Windows 8.
Chrome OS: Kostenlose Simulation unter Windows 8.

Google stellt ab sofort einen erweiterten Chrome-Browser bereit, der innerhalb von Windows 8 die Funktionalität und die Benutzeroberfläche des Betriebssystems Chrome OS nachbildet. Genau wie bei Chrome OS können Sie mehrere Browser-Fenster öffnen und sie links oder rechts am Bildschirm platzieren. Am linken unteren Rand gibt es auch einen App-Launcher, über den Sie per Standard Zugriff auf die Google-Apps Mail, Drive, Docs und YouTube haben. Rechts daneben befindet sich eine Taskleiste, an die Sie häufig benutzte Apps anheften können. Zusätzlich zu den Google-Diensten können Sie den Launcher mit weiteren Apps für Chrome ausrüsten – und so das App-Angebot für Windows 8 kostenlos um hunderte neue Tools erweitern.

 

Eigener Desktop: Chrome OS wird über die Kachel gestartet.
Eigener Desktop: Chrome OS wird über die Kachel gestartet.

Chrome OS auf dem Startbildschirm

Der Chrome-Browser, der Chrome OS simuliert, verhält sich wie eine Windows 8-Anwendung und wird dementsprechend über die App-Kachel von Chrome auf dem Startbildschirm gestartet. Die App nutzt zur Simulation von Chrome OS eine Funktion, die Microsoft speziell für Web-Browser eingerichtet hat. Diese Funktion erlaubt es einem Browser, einen eigenen Desktop auf dem Startbildschirm zu simulieren.

Einrichtung: Die Dev-Version von Chrome muss als Standard festgelegt sein.
Einrichtung: Die Dev-Version von Chrome muss als Standard festgelegt sein.

Chrome-OS-Modus einrichten

Um den neuen Chrome-OS-Modus in Windows 8 zu nutzen, müssen Sie lediglich die Dev-Version von Google Chrome installieren und als Standardbrowser festlegen. Dies erledigen Sie entweder beim ersten Start oder nachträglich über das Windows-Menü „Standardprogramme festlegen“. Dort wählen Sie Chrome in der linken Leiste aus und klicken dann unten auf „Als Standardprogramm festlegen“. Anschließend muss Chrome nur noch über die Kachel auf dem Startbildschirm aufgerufen werden. Die Dev-Version ist allerdings in erster Linie für Entwickler gedacht – dementsprechend ist diese Version noch nicht voll ausgereift und kann gelegentlich abstürzen.