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Raspherry Pi

Raspberry Pi: Mini PC und Mediacenter dank XBMC Teil 1: Vorstellung

Aus dem Mini-PC Raspberry PI und der kostenlosen Software XBMC hat man in kürzester Zeit einen kompakten, stromsparenden und lautlosen Mediacenter – PC. Dieser kostet nur etwa 55 Fr.

 

Raspberry Pi

Raspherry Pi Logo
Raspberry Pi Logo

Der Raspberry Pi stammt aus aus britischem Hause, der Raspberry Pi Foundation. Das Hauptmerkmal ist, dass er die Grösse einer Kreditkarte hat. Der Raspberry wird von einem 700 MHz schneller ARM11 Prozessor angetrieben. Dieser wird je nach Version von  256 MB (Typ A) oder 512 MB (Typ B) Arbeitsspeicher begleitet. Der Typ B verfügt über eine Ethernet-Schnittstellen und zwei USB 2.0 Ports. Als Betriebsystem kann man speziell angepasste Linux- und Androidversionen verwenden. Für eine Festplatte ist er aber doch zu klein, das Betriebsystem wird daher auf einer SD-Karte und oder einem USB-Stick installiert. Für die Vieoausgabe ist ein HDMI und ein FPAS Anschluss vorhanden. Via HDMI können problemlos 1080P Inhalte wiedergegeben werden.

Spezifikationen

Modell A Modell B
Preisempfehlung: 25 US-$ (exkl. Mehrwertsteuer) 35 US-$ (exkl. Mehrwertsteuer)
Größe: Kreditkartengröße 85,60 mm × 53,98 mm × 17 mm
SoC: Broadcom BCM2835
CPU: ARM1176JZF-S (700 MHz)
GPU: Broadcom VideoCore IV
Arbeitsspeicher (SDRAM): 256 MB 512 MB (bis Oktober 2012 256 MB)
USB-2.0-Anschlüsse: 1 2 (über integrierten Hub)
Videoausgabe: FBAS, HDMI
Tonausgabe: 3,5-mm-Klinkenstecker (analog), HDMI (digital)
Nicht-flüchtiger Speicher: Kartenleser für SD (SDHC und SDXC)/MMC/SDIO
Netzwerk: 10/100-MBit-Ethernet-Controller (LAN9512 des Herstellers SMSC[22])
Schnittstellen: Bis zu 17 GPIO-Pins, SPI, I²C, UART, EGL, CEC
Echtzeituhr:
Leistungsaufnahme:[23] 5 V, 500 mA (2,5 Watt) 5 V, 700 mA (3,5 Watt)
Stromversorgung:[23] 5-V-Micro-USB-Anschluss (Micro-B), alternativ 4 × AA-Batterien
Betriebssysteme: GNU/Linux, BSD, RISC OS[24], Plan 9[25]
Raspherry Pi
Raspberry Pi Typ B

 

XBMC Media Center

XBMC Media Center Logo
XBMC Media Center Logo

Das XBMC Media Center (früher Xbox Media Center) ist eine freie Media-Center Software. Mit dieser kann man Medien von einer DVD, Festplatte, Server oder dem Internet wiedergeben. Die Software wurde vom Entwickler Team „Team XBMC“ entwickelt. XBMC ist zu vielen Betriebsystemen wie z.B. Linux, FreeBSD, Windows, Mac OS X, Apple TV, Apple iOS und Android kompatibel. XBMC beruht auf den Programmiersprachen C++ und Phyton. XBMC ist ein klassisches Media Center mit speziellen extra Features. Es lässt sich leicht über die TV Fernbedienung (CEC) oder sogar via Smartphone App oder Webinterface bedienen. XBMC übernimmt die Aufgaben die Mediendateien zu katalogisieren, organisieren und optisch ansprechend dem User auszugeben.

Raspberry Pi und XBMC kombiniert

Um das Installieren von XBMC möglichst leicht zu gestalten gibt es drei vorgefertigte Pakete, OpenELEC, Raspbmc und XBian. Ich habe mich persöhnlich für Raspbmc entschieden. Hier geht es zu Teil 2 -> http://vinci.cc/?p=1768 Hier geht es zu Teil 3 -> http://vinci.cc/?p=1772 Hier geht es zu Teil 4 ->

Exyons 5 Octa 5420: Neue Version mit neuer GPU.

Samsung: Neuer Exynos 5 Octa mit 6-Kern-GPU

Samsungs Top-Prozessor, der Exynos 5 Octa, bekommt ein Upgrade. In der neusten Version als 5420 bezeichnet, kommt der SoC mit der brandneuen Grafikeinheit Mali-T628 MP6 von ARM.

Exyons 5 Octa 5420: Neue Version mit neuer GPU.
Exyons 5 Octa 5420: Neue Version mit neuer GPU.

Anfang des Jahres hat Samsung mit dem Exynos 5 Octa für Aufsehen gesorgt. Die 5410 genannte CPU kam mit acht Kernen, wobei sich diese auf zwei Quadcore-CPUs aufteilen. Auf Basis der ARM-big.LITTLE-Technologie arbeiten beide Prozessoren im Chip miteinander. Einer der beiden ist jedoch deutlich schwächer als der andere, er besteht nur aus veralteten Cortex-A7-Kernen. Das System konnte sich bislang aber nicht durchsetzen und kam lediglich in der für Südkorea vorgesehenen Version des Galaxy S4 zum Einsatz. In Deutschland gibt es kein Gerät mit dem Exynos 5.

Neue Version mit schneller Datenübertragung…

Jetzt hat Samsung offiziell den Nachfolger des ersten Exynos 5 Octa vorgestellt und kennzeichnet ihn mit der Ziffer 5420. Auf den ersten Blick hat sich nicht viel getan, die Südkoreaner setzen weiterhin auf die big.LITTLE-Architektur mit einem Quadcore aus A15-Kernen, der mit bis zu 1,8 GHz taktet und einem Vierkern-Prozessor aus A7-Kernen, der mit bis zu 1,3 GHz taktet. Das Speicher-Interface arbeitet im Dual-Channel-Verfahren mit LPDDR3. So sollen flotte Datenübertragungen bei einer maximalen Bandbreite von 14,9 GByte pro Sekunde möglich sein, die CPU erlaubt zudem Full-HD-Wiedergabe mit 60 Frames.

… und brandneuer Grafikeinheit

Die größte Neuerung ist jedoch, dass Samsung sich von der PowerVR-GPU des Vorgängers verabschiedet und wieder auf eine Grafikeinheit von ARM setzt. In diesem Fall handelt es sich um die mit sechs Kernen ausgestattete Mali-T628. Die unterstützt zahlreiche moderne 3D-Schnittstellen wie OpenGL ES 3.0, OpenCL 1.1, DirectX 9 und DirectX 11. Man kann den Grafikprozessor also getrost als hochmodern bezeichnen.

Samsung hat bislang lediglich angekündigt, dass die Massenproduktion des SoC im August starten soll und bereits erste Testsamples an Kunden ausgeliefert wurden. Wann erste Geräte mit dem neuen System in den Handel kommen, ist noch nicht bekannt.