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Siri: Assistenten-Stimme gehört Susan Bennett

Das Geheimnis ist gelüftet: Susan Bennett leiht Siri ihre Stimme.
Das Geheimnis ist gelüftet: Susan Bennett leiht Siri ihre Stimme.

Am 4. Oktober 2011 präsentierte Apple das iPhone 4S, das damals vor allem wegen einem Feature in aller Munde war: Siri. Der Sprach-Assistent fand in der Folge viele mehr oder weniger brauchbare Nachahmer, welche Android und Windows Phone erobern wollten. Keine dieser Kopien kam an das Original heran.

Ihre Funktionsweise war aber nur eines der Rätsel, das niemand lösen konnte. Ein anderes war, wer der Software seine Stimme geliehen hatte. Doch heute, am zweiten Geburtstag von Siri, ist dieses Geheimnis gelüftet worden: In einem CNN-Interview gestand Susan Bennett, die Sprecherin von Siri zu sein. Die Stimmenimitatorin aus der US-Stadt Atlanta erzählte, die Aufnahmen für Siri bereits im Juli 2005 gemacht zu haben. Einen Monat lang stand sie dafür vier Stunden pro Tag im Studio.

Keine Bestätigung von Apple
Apple hat diese Angaben noch nicht bestätigt. Ein erfahrener, aber im Bericht nicht näher genannter Audio-Forensiker ist sich angeblich ebenfalls sicher, dass Bennett die Wahrheit sagt. Kleine Notiz am Rande: Die Identität von Bennetts britischem Pendant konnte bereits im November 2011 festgestellt werden: Wie der „Telegraph“ berichtet, handelt es sich dabei um den früheren Technik-Journalisten Jon Briggs.

samsung Galaxy S4 Der absolute Renner bei den Händlern

Smartphone Markt: Samsung viel stärker als Apple

samsung Galaxy S4 Der absolute Renner bei den Händlern
samsung Galaxy S4 Der absolute Renner bei den Händlern

Der südkoreanische IT-Konzern Samsung dominiert den weltweiten Smartphone-Markt, den eigentlich Apple einst mit seinem iPhone-Konzept aufgebrochen hatte. Die Marktforscher von IDC bescheinigen Samsung jetzt einen Anteil von 30,4 Prozent.

Das heißt, dass Samsung im zweiten Quartal weltweit 72,4 Millionen Smartphones verkauft hatte. Geschuldet war dies nach der Beobachtung der Analysten dem Preisnachlass, den Samsung für das immer noch respektable Samsung Galaxy S III im Vorfeld des 4er-Launches gewährt hatte. Das soll die Verkaufszahlen so aufgepustet haben.

Weit abgeschlagene Amerikaner

Apple musste den Staub schlucken und kam mit 31,2 Millionen verkauften Einheiten auf Rang Zwei, wobei die Kalifornier nur 13,1 Prozent des Smartphone-Weltmarktes beherrschten. LG ist zwar mit 5,1 Prozent des Marktes und 12,1 Millionen verkauften Geräten noch weiter abgeschlagen auf Platz 3 – die Tatsache, dass Samsung aber so einen Vorsprung hat, machen die Analysten nicht nur an der Preispolitik der Koreaner fest. Es gebe auch Mankos auf Seiten Apples. Zum einen seien die Händler zögerlich mit Nachbestellungen geworden, da die Gerüchte um Neumodelle im Herbst sich im zweiten Quartal überschlagen hatten. Zum anderen sah sich das iPhone 5 mit wirklich starker Konkurrenz konfrontiert: Samsung Galaxy S4 und HTC One.

Insgesamt bescheinigen die Analysten dem Markt aber ein immer noch recht gesundes Wachstum, weil die boomenden Märkte in Asien genug Nachfrage schaffen, um die Sättigung im Westen auszugleichen. Die kleineren Anbieter mit billigeren Smartphones bestreiten 44,8 Prozent des Marktes deswegen. Insgesamt wurden laut IDC im zweiten Quartal 237,9 Millionen Geräte verkauft, im Vergleichsquartal des Jahres 2012 erst 156,2 Millionen.