Archiv der Kategorie: Hardware

RAID 5

Erklärung und Berechnung RAID 0, 1, 5, 6 und 10

Ein RAID ist ein Verbund aus mehreren Festplatten, mit dem Ziel, die Datensicherheit und/oder die Geschwindigkeit der Datenübertragung zu erhöhen.

Dabei kann aber das RAID ein vollwertiges Backup auf andere Speichermedien nicht ersetzen. Schließlich werden hier alle Änderungen sofort geschrieben. Somit können versehentliche oder durch Schadsoftware verursachte Schäden nicht wieder rückgängig gemacht werden.

RAID 0

Raid 0
RAID 0

Dieses RAID fasst mehrere (min. 2) zu einer großen Festplatte zusammen. Dabei werden die Daten unter den verfügbaren Festplatten verteilt.

Dadurch wird die Schreib- und Lesegeschwindigkeit erheblich gesteigert, leider aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten verloren gehen.

Sobald hier ein Teil des Arrays ausfällt, sind alle darauf gespeicherten Dateien verloren und nicht wiederherstellbar.

Die Berechnung ist aber sehr einfach.
Für unser Beispiel wollen wir 2 HDDs mit jeweils 500 GB zusammenfassen.

Dafür rechnen wir einfach die Kapazitäten der beiden zusammen und erhalten 1 TB:

500 GB + 500 GB = 1000 GB = 1 TB

 

RAID 1

RAID 1
RAID 1

Mit diesem RAID wird ein maximaler Schutz vor Ausfällen einzelner Festplatten (min. 2) erreicht. Hier wird eine 1:1 auf die andere gespiegelt, woraus sich leider auch der grösste Nachteil dieses RAIDs ergibt.

Die maximale Grösse dieses Arrays ergibt sich aus einer und kleinsten Festplatte in dem selben Verbund.

Das heißt, dass bei angenommen 4 Festplatten mit 500 GB  im RAID 1 gerade einmal  500 GB verfügbar sind. Dafür können hier aber 3 von 4 Festplatten gleichzeitig ausfallen.

 

RAID 5

RAID 5
RAID 5

Dieses RAID ist wahrscheinlich das am meisten eingesetzte RAID. Es benötigt mindestens 3 Festplatten und verteilt die Daten ähnlich dem RAID 0 auf verschiedene HDDs. Jedoch wird hier zusätzlich mit Hilfe eines XORs Paritäten berechnet und ebenfalls abwechselnd auf die einzelnen Festplatten verteilt, jedoch nie auf die selbe wie das Original, aus dem die Parität berechnet wurde.

Daher kann hier eine Festplatte ausfallen ohne Datenverlust zu verursachen.
Aufgrund der Berechnungen der Parität und das ggf. Wiederherstellen mit Hilfe der Parität benötigt dieses RAID wesentlich mehr Rechenleistung als die RAIDs 0, 1 und 10.

Für die Berechnung nehmen wir wieder an, dass wir 3 Festplatten mit je 500 GB zusammen schalten möchten. Die verfügbare Kapazität für diese Art Array berechnet sich wie folgt:

(3 - 1) * 500 GB = 1000 GB = 1,0 TB

Hierbei wird eine Festplatte abgezogen, da durch die Paritäten so viel Platz verloren geht, wie eine Festplatte gross ist.

 

RAID 6

RAID 6
RAID 6

RAID 6 ist der grosse Bruder des RAID 5. Die Funktion ist hier die selbe, nur das hier mindestens 4 Festplatten benötigt werden und maximal 2 gleichzeitig ausfallen dürfen.

Dabei wird die Parität auf 2 verschiedenen HDDs verteilt, auf denen aber auch keine der Originaldateien liegen.

Wir nehmen wieder unser Beispiel von oben, nur das wir diesesmal 4 Festplatten benötigen. Die Berechung der Kapazität geschieht sehr ähnlich wie beim 5er:

(4 - 2) * 500 GB = 1000 GB = 1 TB

Ähnlich wie oben, werden die durch die Parität benötigten Festplatten abgezogen. Bei diesem RAID sind es 2 Festplatten.

 

RAID 10

RAID 10
RAID 10

In dieser Gattung der RAIDs werden die Vorteile der 1er und 0er vereint. Dadurch ergibt sich eine höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeit sowie Sicherheit. Wie im Bild schon ersichtlich wird, sind mindestens 4 Festplatten nötig.
Es werden bei unserem Beispiel 2 RAID 1 gebildet (Subraid), die wiederum in ein RAID 0 zusammengefasst werden.

Dadurch kann von den beiden Sub-RAIDs jeweils eine Festplatte ausfallen. Fallen jedoch 2 des selben Sub-RAIDS aus, tritt Datenverlust auf.

Die Berechnung mit unserem Beispiel und 500 GB Festplatten erfolgt dabei so:

(4 / 2) * 500 GB = 1000 GB = 1 TB

 

Tutorial: Samba – Windows Freigabe Server Installation – Raspbian/Debian

Wenn ihr bequem mit eurem Windows Rechner auf die externe Festplatte an eurem Raspberry Pi zugreifen möchtet, um zum Beispiel Musik oder Filme wiederzugeben, benötigt ihr dem Samba Server.

1. Samba installieren

sudo apt-get install samba samba-common-bin

2. Samba konfigurieren

sudo nano /etc/samba/smb.conf

2.1 Linux-Nutzern erlauben sich einzuloggen

Unter Authentication section müsst ihr „security = user“ auskommentieren, also die ‚#‘ löschen.

####### Authentication #######

# „security = user“ is always a good idea. This will require a Unix account
# in this server for every user accessing the server. See
# /usr/share/doc/samba-doc/htmldocs/Samba3-HOWTO/ServerType.html
# in the samba-doc package for details.
security = user

2.2 Freigaben erstellen

Am Ende der Datei folgendes einfügen:

[VINCI]
comment = www.vinci.cc Samba Freigabe
path = /media/usb1
writeable = yes
guest ok  = no

Folgendes bitte anpassen
[VINCI] ist der Name der Freigabe
path = /media/usb1 = Pfad der Freigabe (USB Stick, Externe Festplatte)

2.3 Benutzer erstellen und Rechte geben

sudo smbpasswd -a pi

sudo chown -R pi:pi /media/usb1

3. Alternativ Homeverzeichnisse der Benutzer freigeben

sudo nano /etc/samba/smb.conf

Am Ende der Datei folgendes einfügen:

[homes]
comment = Homedir
browseable = no
valid users = @users
writable = yes
create mask = 0700
directory mask = 0700

Nun noch „read only“ auf „no“ setzten:

#======================= Share Definitions =======================

[homes]
comment = Home Directories
browseable = no

# By default, the home directories are exported read-only. Change the
# next parameter to ’no‘ if you want to be able to write to them.
read only = no

4.  Samba neu starten

sudo /etc/init.d/samba restart

Nun könnt ihr bequem über das Netzwerk auf die Daten eures Raspberry Pi zugreifen.

 

Netgear R7500 WLAN Router

Der Netgear R7500 gehört dank vier Antennen zu den schnellsten WLAN-ac-Routern. Dazu kommt noch eine überdurchschnittliche Ausstattung mit zwei USB-3.0 Ports und einem eSATA-Anschluss.

Der Nighthawk X4 ist einer der ersten ac-WLAN-Router, der im 5 GHz Band gleichzeitig mit vier räumlich getrennten MIMO-Antennen übertragen kann. Somit kommt er auf eine AC Geschwindigkeit von bis zu 1’733MBit/s.

Der X4 beseitzt zwei USB 3.0 Ports und eine eSATA-Schnittstellen für den Anschluss von externen Speicher oder eines Druckers. Mediadaten auf dem Speicher können dank dem integrierten Medienserver im Heimnetz abgespielt werden.

Aussehen & Zubehör

Das Zubehör ist grundlegend. Es wird nur nötiges mitgegeben:

  • Netzteil
  • Ethernet-Kabel
  • 4x WLAN Antenne
  • Bedienungsanleitung

Das Design ist sehr modern gestaltet und erinnert an einem Raumschiff.

Webinterface

Das Webinterface ist sehr einfach und schlicht aufgebaut. Man kann zwischen den normalen und dem erweiterten Modus wechseln. Im erweiterten Modus hat man mehr Einstellungen zur Verfügung. Zusätzlich bietet die Smartphone App „Netgear Genie“ viele Einstellungen für den Router.

Technische Daten

Höchster WLAN Standard ac
Maximal theoretische WLAN-ac Geschwindigkeit 1.733 MBit/s
Maximal theoretische WLAN-n Geschwindigkeit 600 MBit/s
Maximaler gemessener Datendurchsatz WLAN 662 MBit/s
Optimale-Bedingung: Durchschnittlicher Download-Datendurchsatz mit Broadcom-Chipsatz 419 MBit/s
Optimale-Bedingung: Durchschnittlicher Download-Datendurchsatz mit Intel-Chipsatz 357 MBit/s
Optimale-Bedingung: Durchschnittlicher Download-Datendurchsatz mit WLAN-n-Broadcom-Chipsatz 191 MBit/s
Praxis-Bedingung: Durchschnittlicher Download-Datendurchsatz mit Broadcom-Chipsatz 39 MBit/s
Praxis-Bedingung: Durchschnittlicher Download-Datendurchsatz mit Intel-Chipsatz 282 MBit/s
Praxis-Bedingung: Durchschnittlicher Download-Datendurchsatz mit WLAN-n-Broadcom-Chipsatz 189 MBit/s
Gigabit-LAN 4 Ports
100-MBit-LAN
USB-3.0-Anschlüsse 2 Ports
USB-2.0-Anschlüsse
DSL- Modem
USB-Port für externe Festplatte Ja
Drucker-Server
FTP-Server Ja
Einfacher Zugriff auf Weboberfläche
Zugriff auf externe HHD über das Internet
Unterstützung von Dyn-DNS-Diensten Ja
Telefon: Analog
Telefon: ISDN
Telefon: VoIP
Zusätzliche Apps Netgear Genie
Leistungs-Aufnahme im Standby 9 Watt
Leistungs- Aufnahme bei Datentransfer 15 Watt
MBit/s pro Euro 3,15 MBit pro Euro

Meine Meinung

Der Router liefert eine solide Performance und genügend Zusatzfunktionen. Für jeden Heimdanwender würde ich diesen Router weiter empfehlen.

How To: Raspberry Pi 2 als Mediacenter betreiben mit OSMC

Das Wohnzimmer ist der natürliche Lebensraum des Raspberry Pi 2 Model B. Dank Quad-Core-Prozessors und einem Gigabyte Arbeitsspeicher ist der neue Raspberry deutlich leistungsfähiger und macht so richtig viel Spass als Mediacenter.

Was du benötigst:

  • Raspberry Pi2
  • >4GB microSD Karte (class 10 empfehlenswert!)
  • 5W Netzteil (braucht maximal 4.5 Watt)
  • Kabel: MicroUSB, HDMI, LAN
  • Tastatur, ev. Maus oder CEC kompatiblen TV
  • Empfohlen: Gehäuse

Ich habe mich für folgendes Zubehör entschieden:

  • Raspberry Pi Enclosure Typ B+ / 2 (Transparent)
  • Kingston microSDHC mit Adapter (16GB, Class 10)
  • xqisit universal USB-Charger & Roline Micro USB-Kabel

Raspberry Pi 2 Model B:

Die Raspberry Pi Foundation, welcher hinter dem Produkt steht, hat ein neues Modell vorgestellt. Das Raspberry Pi 2 Model B. Das neue sogennante “Raspi” ist mit einem Broadcom BCM2836 Prozessor ausgerüstet. Das ist eine Quad-Core CPU welche mit 900 MHz taktet. Verbaut sind 1GB RAM und die restliche Hardware ist die bisher übliche: HDMI, 10/100 MBit LAN, CSI Kamera-Port und DSI Display-Ports. Die Grösse der Platine bleibt bestehen und bisherige Gehäuse sollen kompatibel sein. Der Preis liegt bei 35.- US-Dollar. Somit ist der Raspi ein sehr günstiger Mini-Computer.

Installation:

OSMC
OSMC
  1. OSMC von der OSMC Webseite (klick!) downloaden.
  2. Das File *.img.gz entpacken und auf die micoSD Karte laden.
    Windows: Win32 Disk Imager
    Linux: “dd” Befehl nutzen
    Mac: dd oder Festplattendienstprogramm

    OSMC mit "Write" auf die microSD Karte laden
    OSMC mit „Write“ auf die microSD Karte laden
  3. SD-Karte in Raspberry Pi 2 einsetzen und starten
  4. Nun den Installationsablauf folgen.
Raspberry Pi Enclosure Typ B+ / 2 (Transparent)
Raspberry Pi Enclosure Typ B+ / 2 (Transparent)

Samsung GALAXY Note 4

  • Anzeige: Touchscreen mit Quad-HD „Super-AMOLED“-
    Technologie und Multi-Touch Größe: 14,5 cm (5,7 Zoll); Auflösung: 2560 × 1440 (WQHD), 16 Mio. Farben
  • Digitalkamera: Foto: 16 MP Video: 2160p@30 fps, 1080p@60 fps
  • Frontkamera: 3,7 MP
  • Betriebssystem: Android 4.4.4 „KitKat“ mitTouchWiz 4.0
  • CPU: Qualcomm Snapdragon 805 mit 2,7 GHz, Quad-Core
  • RAM: 3 GB
  • Interner Speicher: 32 GB, via MicroSD-Karte um maximal 128 GB erweiterbar
  • GPU: Adreno 420
  • Akkumulator: Lithium-Ionen-Akkumulator mit 3220 mAh
  • Masse (H x B x T): 153,5 mm × 78,6 mm × 8,5 mm
  • Gewicht: 176 g
  • Besonderheiten: 
    • Stifteingabe (S Pen)
    • Handschrifterkennung
    • Videotelefonie
    • WLAN 802.11ac
    • Bluetooth 4.1
    • NFC
    • Infrarot-Sender
    • Barometer
    • Induktives Laden mit Samsung S-View Cover Wireless Charging N910 für Galaxy Note 4