NSA-Datenzentrum in Utah: Wie viel lässt sich auf 9.200 Quadratmetern speichern? (Foto: Reuters)

NSA-Datenzentrum: Wie viel wird gespeichert?

NSA-Datenzentrum in Utah: Wie viel lässt sich auf 9.200 Quadratmetern speichern? (Foto: Reuters)
NSA-Datenzentrum in Utah: Wie viel lässt sich auf 9.200 Quadratmetern speichern? (Foto: Reuters)

Nachdem gestern ein Gesetzentwurf, der die Schnüffelwut der NSA in die Schranken weisen und ihr Budget kürzen sollte, im US-Kongress knapp gescheitert ist, kann der Geheimdienst sein neues gigantisches Rechenzentrum wie geplant im September in Betrieb nehmen. Etwa 93.000 Quadratmeter groß ist das Areal in der Nähe von Salt Lake City im Bundesstaat Utah und Experten rätseln seit einiger Zeit, wie groß die Datenmenge ist, die dort gespeichert werden kann.

Jetzt sind dem US-Magazin Forbes Baupläne des Rechenzentrums zugespielt worden, auf denen seine Struktur im Detail zu sehen ist. Demnach gibt es vier Gebäude, die als Datenzentren zu erkennen sind, jedes mit einer Fläche von etwa 2.300 Quadratmetern für die reine Datenspeicherung. Das ist insgesamt nicht allzu viel nach Ansicht der Experten, die von der Zeitschrift dazu befragt wurden. Auf jeden Fall lässt sich auf einer Fläche dieser Größenordnung nach jetzigem Stand der Technik weitaus weniger speichern, als die in letzter Zeit von verschiedenen Medien kolportierten Datenmengen.

Das Datenzentrum ist viel zu klein

Im Artikel stellen die Experten auch fest, dass seine Kapazität viel geringer ist als die Datenmengen, auf die die NSA tatsächlich zugreifen kann, also auf praktisch auf jedes Telefonat, das in den USA (und auch anderswo) geführt wird und jede E-Mail, die über große Plattformen wie Google, Yahoo, Microsoft oder Apple versandt wird. In Zahlen ausgedrückt kann im NSA-Datenzentrum nach aktuellem Stand der Technik etwa 1 Exabyte an Daten gespeichert werden (eine Million Terabyte), zu diesem Schluss kommt Forbes. In der Tat nicht viel wenn man bedenkt, dass nach einer Schätzung von Cisco bereits letztes Jahr der globale Datenverkehr gute 44 Exabyte pro Monat betrug.

Exyons 5 Octa 5420: Neue Version mit neuer GPU.

Samsung: Neuer Exynos 5 Octa mit 6-Kern-GPU

Samsungs Top-Prozessor, der Exynos 5 Octa, bekommt ein Upgrade. In der neusten Version als 5420 bezeichnet, kommt der SoC mit der brandneuen Grafikeinheit Mali-T628 MP6 von ARM.

Exyons 5 Octa 5420: Neue Version mit neuer GPU.
Exyons 5 Octa 5420: Neue Version mit neuer GPU.

Anfang des Jahres hat Samsung mit dem Exynos 5 Octa für Aufsehen gesorgt. Die 5410 genannte CPU kam mit acht Kernen, wobei sich diese auf zwei Quadcore-CPUs aufteilen. Auf Basis der ARM-big.LITTLE-Technologie arbeiten beide Prozessoren im Chip miteinander. Einer der beiden ist jedoch deutlich schwächer als der andere, er besteht nur aus veralteten Cortex-A7-Kernen. Das System konnte sich bislang aber nicht durchsetzen und kam lediglich in der für Südkorea vorgesehenen Version des Galaxy S4 zum Einsatz. In Deutschland gibt es kein Gerät mit dem Exynos 5.

Neue Version mit schneller Datenübertragung…

Jetzt hat Samsung offiziell den Nachfolger des ersten Exynos 5 Octa vorgestellt und kennzeichnet ihn mit der Ziffer 5420. Auf den ersten Blick hat sich nicht viel getan, die Südkoreaner setzen weiterhin auf die big.LITTLE-Architektur mit einem Quadcore aus A15-Kernen, der mit bis zu 1,8 GHz taktet und einem Vierkern-Prozessor aus A7-Kernen, der mit bis zu 1,3 GHz taktet. Das Speicher-Interface arbeitet im Dual-Channel-Verfahren mit LPDDR3. So sollen flotte Datenübertragungen bei einer maximalen Bandbreite von 14,9 GByte pro Sekunde möglich sein, die CPU erlaubt zudem Full-HD-Wiedergabe mit 60 Frames.

… und brandneuer Grafikeinheit

Die größte Neuerung ist jedoch, dass Samsung sich von der PowerVR-GPU des Vorgängers verabschiedet und wieder auf eine Grafikeinheit von ARM setzt. In diesem Fall handelt es sich um die mit sechs Kernen ausgestattete Mali-T628. Die unterstützt zahlreiche moderne 3D-Schnittstellen wie OpenGL ES 3.0, OpenCL 1.1, DirectX 9 und DirectX 11. Man kann den Grafikprozessor also getrost als hochmodern bezeichnen.

Samsung hat bislang lediglich angekündigt, dass die Massenproduktion des SoC im August starten soll und bereits erste Testsamples an Kunden ausgeliefert wurden. Wann erste Geräte mit dem neuen System in den Handel kommen, ist noch nicht bekannt.

Seagate Enterprise Turbo SSHD: Hybrid-Speicher aus Festplatte und SSD.

Seagate: Hybrid-Festplatte mit 10.000 U/Min.

Seagate Enterprise Turbo SSHD: Hybrid-Speicher aus Festplatte und SSD.
Seagate Enterprise Turbo SSHD: Hybrid-Speicher aus Festplatte und SSD.

Seagate liefert die neue Enterprise Turbo SSHD aus. Die interne 2,5-Zoll-Festplatte arbeitet nicht wie die meisten Festplatten mit 7.200 U/Min. sondern mit 10.000 Umdrehungen pro Minute. Allein das bringt einen großen Performance-Vorteil. Außerdem packt Seagate einen XXL-Cache ins Gehäuse: 128 MByte. Standard sind üblicherweise nur 32 oder 64 MByte.

Die integrierte Mini-SSD ist aber der eigentliche Turbo: In den 16-GByte-MLC-Flashram lagert der Festplattencontroller häufig genutzte Daten wie zum Beispiel das Betriebssystem aus, die dann ähnlich wie bei einer SSD extrem schnell geladen werden. Dank der hohen Umdrehungszahl, des extrem großen Cache und der Mini-SSD soll laut Seagate die Enterprise Turbo SSHD bei wahlfreien Zugriffen gut drei Mal so schnell sein, wie existierende 2,5-Zoll-Festplatten mit 15.000 U/Min..

Die Seagate Enterprise Turbo SSHD ist für den Server-Markt vorgesehen und besitzt darum eine SAS-Schnittstelle (Serial Attached SCSI). Ob es die Hybrid-Festplatte auch mit SATA-Schnittstelle geben wird, ist nicht bekannt. Aktuell wird die 600-GByte-Version für rund 580 US-Dollar angeboten. Günstigere Versionen mit 500 oder 250 GByte sollen folgen.

NSA: Auch Handys im Standby werden geortet.

NSA: Auch ausgeschaltete Handys werden geortet

NSA: Auch Handys im Standby werden geortet.
NSA: Auch Handys im Standby werden geortet.

Die NSA hat offensichtlich eine Technik entwickelt, mit der sich Handys auch im ausgeschalteten Modus orten lassen. Der Verdacht liegt nahe, dass hierzu Tausende von Smartphones mit einem Trojaner infiziert wurden.

Überwachungstechnik „The Find“

Die NSA kann Mobilfunkgeräte auch dann orten, wenn sie sich im Standby-Modus befinden. Dies berichtet die Washington Post. Die Technologie mit dem Namen „The Find“ („Die Entdeckung“) existiert offenbar bereits seit 2004 und wurde erstmals im Irak eingesetzt. Durch „The Find“ konnten angeblich Tausende von neuen Zielen identifiziert werden, darunter die Initiatoren eines von Al Quaida finanzierten Aufstands, berichten Mitglieder einer amerikanischen Spezialeinheit gegenüber der Washington Post.

Tausende Handys mit Trojaner infiziert

Normalerweise kann ein abgeschaltetes Handy nicht mehr geortet werden, da es keine Signale an die nächsten Funkmasten sendet. Die NSA muss also eine Möglichkeit gefunden haben, wie ein Handy im Standby-Modus weiterhin Signale aussendet. Erreicht wird dies höchstwahrscheinlich über einen Trojaner, mit dem das entsprechende Handy infiziert wird und der auch im abgeschalteten Modus weitersendet.

Die massenhafte Infektion von Handys mit einem Trojaner ist kein neues Phänomen: 2009 wurden in den Vereinigten Arabischen Emiraten Tausende von BlackBerry-Handys von eine Trojaner befallen, der sich als legitimes Update getarnt hatte. Die Infektion kam nur dadurch ans Licht, dass der Trojaner die Batterien der betroffenen Geräte leer saugte.